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Daten und Fakten zur Holz- und Möbelindustrie
Die deutsche Holz- und Möbelindustrie blickt auf eine langjährige Tradition zurück und hat sich trotz industrieller Weiterentwicklung einen typisch mittelständischen Charakter bewahrt.

Knapp 2.600 Betriebe mit insgesamt rund 200.000 Beschäftigten fertigten im Jahr 2006 Waren im Wert von mehr als 37 Milliarden Euro für das In- und Ausland. Vom Parkettboden bis zum Holzfertighaus, von der Spanplatte bis zum Bücherregal, vom Kosmetikpinsel bis zum Sarg, vom Klavier bis zum Polstersessel. Die Palette - auch die gehört dazu - der Produkte für den industriellen wie privaten Gebrauch ist vielfältig.

Die Holzbranche hat sich nach Jahren der Konsolidierung für zukünftige Herausforderungen fit gemacht. Im Jahr 2006 stieg der bereinigte Umsatz der deutschen Holz- und Möbelindustrie um 9,1 Prozent auf 37,4 Mrd. Euro. Der Arbeitsplatzabbau kam weitgehend zum Stillstand; die bereinigte Beschäftigung sank im Durchschnitt des Jahres 2006 nur noch um 1 Prozent auf 195.834 Beschäftigte. Zugleich reduzierte sich die Zahl der Betriebe im Jahresdurchschnitt um 4 Prozent auf 2.577 Unternehmen.

Die deutsche Holzindustrie setzt sich im Wesentlichen aus der Möbelindustrie, der Produktion von Bauelementen einschließlich der Fertighausindustrie, der Holzwerkstoff-Industrie sowie der übrigen Holzverarbeitung zusammen. Die Möbelindustrie hat den größten Anteil am Umsatz der Gesamtbranche.

Mehr Informationen über die wirtschaftliche Lage der Teilbranchen:

Möbelindustrie
Holzgewerbe
Kunststoffe verarbeitende Industrie

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