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Die wirtschaftliche Lage der Kunststoffe verarbeitenden Industrie |
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Ebenfalls im Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie e.V. organisiert sind zahlreiche Hersteller von Kunststoffwaren. Von Zulieferteilen für die Automobilindustrie bis zu filigranen kosmetischen Verpackungen reicht die Spannweite. Gartengeräte sind ebenso vertreten wie Leuchtstifte.
2006 stieg der Umsatz in diesem Segment um 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt setzten die Unternehmen der Kunststoff verarbeiteten Industrie Produkte im Wert von 49,4 Mrd. Euro um - rund 4,6 Mrd. Euro mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Alle Teilsparten der Kunststoffindustrie entwickelten sich 2006 positiv. Mit plus 12,3 Prozent vermeldete die größte Sparte der Kunststoffindustrie - die Herstellung von Platten und Folien aus Kunststoff - gleichzeitig auch den deutlichsten Umsatzanstieg. Die Verpackungsmittelindustrie konnte ihren Umsatz um 9,6 Prozent, die Hersteller von Baubedarfsartikeln aus Kunststoff um 11,6 und die Hersteller von sonstigen Kunststoffwaren um 8 Prozent steigern.
Die Zahl der Betriebe verringerte sich im Durchschnitt des Jahres 2006 um 1,9 Prozent auf 2.730 Unternehmen. Im Durchschnitt des abgelaufenen Jahres beschäftigte die Branche insgesamt 276.011 Männer und Frauen, dies ist ein leichtes Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
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